Didaktik der Relativitätstheorie: Ausgewählte Veröffentlichungen
Teaching Relativity: Selected Publications


Schwarzes Loch r=4.5 rs

Sterne und Weltraum, November 2005, S. 46-50

Reiseziel: Schwarzes Loch - Visualisierungen zur Allgemeinen Relativitätstheorie

U. Kraus

Abstract

Eine Reise fast bis an den Horizont eines Schwarzen Lochs - die Computersimulation machts möglich und zeigt, was wir von dort aus sehen würden.

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Lichtablenkung

Wissenschaft in die Schulen, Oktober 2005

Reiseziel: Schwarzes Loch - Didaktisches Material

U. Kraus

Abstract

Lernziele: Ein Schwarzes Loch ist kein "kosmischer Staubsauger"; Aberration: warum ein schnell bewegter Beobachter etwas anderes sieht als ein ruhender Beobachter am selben Ort.

Vorkenntnisse: geometrische Optik, Trigonometrie, Längenkontraktion

Inhalt:

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Gitter 0.9 c

Sterne und Weltraum, August 2005, S. 40-46

Bewegung am kosmischen Tempolimit

U. Kraus

Abstract

Die Geschwindigkeit von Licht im Vakuum -- 299 792 458 Meter pro Sekunde oder rund eine Milliarde Kilometer pro Stunde -- ist das naturgesetzliche Tempolimit. Verglichen mit Licht bewegen wir uns im Alltag nur extrem langsam fort. Aber auch wenn wir hohe Geschwindigkeiten selbst nicht erreichen können, wissen wir doch theoretisch hervorragend über sie Bescheid. Computersimulationen im Rahmen der Speziellen Relativitätstheorie erlauben es uns, fast lichtschnelle Objekte einfach mal anzuschauen.

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scheinbar verdrehter Würfel

Wissenschaft in die Schulen, Juli 2005

Bewegung am kosmischen Tempolimit - Didaktisches Material

U. Kraus

Abstract

Wir beobachten (virtuell) Objekte, die sich fast so schnell bewegen wie das Licht - wie sehen sie aus?

Lernziele: Die Längenkontraktion ist nicht ohne weiteres sichtbar; Warum Objekte scheinbar Überlichtgeschwindigkeit haben können (Astronomische Beobachtung: Quasarjets); Warum ein fast lichtschnelles Objekt i.a. verzerrt und verdreht aussieht.

Vorkenntnisse: Längenkontraktion

Inhalt:

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Geodaeten

Praxis der Naturwissenschaften Physik, Juni 2005

"Wir basteln ein Schwarzes Loch" - Unterrichtsmaterialien zur Allgemeinen Relativitätstheorie

U. Kraus und C. Zahn

Abstract

Die Allgemeine Relativitätstheorie beschreibt den Zusammenhang zwischen der Verteilung der Massen im Universum und der geometrischen Struktur von Raum und Zeit. Wir beschreiben, wie man auf anschauliche Weise eine Einführung in die Grundbegriffe geben kann. Wichtigstes Hilfsmittel ist ein maßstabsgetreues Pappmodell des dreidimensionalen gekrümmten Raums um ein Schwarzes Loch. In "Experimenten am Modell" kann man den gekrümmten Raum untersuchen, Geodäten konstruieren und eine Parallelverschiebung durchführen. Physikalische Anwendungen sind Lichtablenkung und geodätische Präzession. Das Pappmodell kann aus Bastelbögen nachgebaut werden.

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Marktgasse bei 0.95 c

Physik in unserer Zeit Heft 2/2005

Fast lichtschnell durch die Stadt

U. Kraus und M. Borchers

Abstract

Fast lichtschnell unterwegs? Was wir in Wirklichkeit nicht können, ermöglicht die Computersimulation. Eine Spritztour durch die Tübinger Altstadt illustriert, was wir bei einer solchen Geschwindigkeit sehen würden.

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4/2004

Bastelbogen, Bauteile

Gekrümmte Räume

U. Kraus und C. Zahn

Abstract

Mit den Bastelbögen ''Wir basteln ein Schwarzes Loch'' kann der Begriff des gekrümmten Raums auf Schulniveau eingeführt werden. Wir beschreiben, wie eine solche Unterrichtseinheit ablaufen kann und berichten von einem Workshop für Schülerinnen der 11. und 12. Klasse.

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Titelseite

Begleitmaterial zu den Ausstellungen 'Albert Einstein 1879 - 1955' (Stadthaus Ulm, 2004) und 'Einstein 05' (Historisches Museum Bern, 2005) 3/2004

Wir basteln ein Schwarzes Loch

C. Zahn und U. Kraus

Abstract

Dieses Heft richtet sich an physikalisch interessierte Laien, die ohne Mathematik, aber mit Spaß am Basteln etwas über die seltsamen Eigenschaften Schwarzer Löcher herausfinden möchten.

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ASTRONOMIE+RAUMFAHRT im Unterricht 2/2003

Tempolimit: Lichtgeschwindigkeit
-- Beobachtungen bei Hochgeschwindigkeitsflügen --

Tor U. Kraus

Abstract

Hohe Geschwindigkeiten sind die Domäne der Speziellen Relativitätstheorie. Unsere Alltagserfahrung lässt uns hier im Stich, denn um relativistische Effekte zu erleben, sind wir einfach zu langsam. Schnelle (d. h. annähernd lichtschnelle) Flüge lassen sich jedoch auf dem Computer simulieren. Was Reisende auf solchen Flügen beim Blick aus dem Fenster sähen, ist verblüffend, läßt sich aber auf anschauliche Weise erklären und illustriert eindrücklich einige wichtige physikalische Effekte wie etwa die Aberration.

Online-Version mit Filmsequenzen


Physik Journal 8/2002

Was Einstein noch nicht sehen konnte - Visualisierung relativistischer Effekte

U. Kraus, H. Ruder, D. Weiskopf, C. Zahn schneller W\ürfel

Abstract

Da wir nicht täglich mit 90% der Lichtgeschwindigkeit durch ein Wurmloch zu unserem Arbeitsplatz in der Nähe eines Schwarzen Lochs fliegen, sondern in einem durch die Newtonschen Gesetze sehr gut beschriebenen Zwickel des Universums leben, konnten wir leider keinen intuitiven Zugang für die spezielle und allgemeinrelativistische Raumzeit entwickeln. Dank schneller Rechner und moderner Computergrafik können wir aber heute die relativistischen Effekte simulieren und visualisieren. Man "versteht" sie dadurch zwar auch nicht, aber man sieht sie wenigstens.

Online-Version mit Filmsequenzen


DPG-Frühjahrstagung 2000, Fachbereich Didaktik der Physik, Dresden,
eingeladener Hauptvortrag

Tempolimit: Lichtgeschwindigkeit -
Computersimulationen zur Speziellen Relativitätstheorie

Sonne Sonne Sonne Sonne Sonne U. Kraus

Abstract

Die Spezielle Relativitätsheorie macht Aussagen über Phänomene bei hohen Geschwindigkeiten, die unserer direkten Erfahrung nicht zugänglich sind. Nicht zuletzt deshalb erscheinen relativistische Effekte schwer verständlich, sogar paradox. Computersimulationen machen es jedoch möglich, Bewegungen mit relativistischer Geschwindigkeit in gewissem Sinne zu erleben, indem die visuellen Eindrücke eines Betrachters mittels Computergraphik durch Bilder und Filme dargestellt werden. In diesem Vortrag wird anhand von Computersimulationen gezeigt, wie Objekte aussehen, wenn die Relativgeschwindigkeit zwischen Objekt und Betrachter in der Nähe der Lichtgeschwindigkeit liegt. Die Bilder sind zunächst überraschend, lassen sich aber relativ einfach auf anschauliche Weise erklären. Bei der Vermittlung der Speziellen Relativitätstheorie können derartige (im Idealfall photorealistische) Computergraphiken als dritter Zugangsweg neben Formeln und graphischen Methoden (z. B. Raumzeitdiagrammen) eingesetzt werden.

tempolimit.ps.gz (0.4 MB)


Sonne

American Journal of Physics 68, 56 - 60, 2000

Brightness and color of rapidly moving objects:
the visual appearance of a large sphere revisited

U. Kraus

Abstract

An object at relativistic speed is seen as both rotated and distorted when it is large or close by so that it subtends a large solid angle. This is a consequence of the aberration effect and is obtained by purely geometric considerations. In this paper it is pointed out and illustrated that a photorealistic image of such an object would actually be dominated by the Doppler and searchlight effects which would be so prominent as to render the geometric apparent shape effectively invisible.

sphere.pdf (0.2 MB), sphere.ps.gz (0.2 MB)


DPG-Frühjahrstagung 1999, Fachbereich Didaktik der Physik, Ludwigsburg,
eingeladener Hauptvortrag

Lichtablenkung im Schwerefeld

U. Kraus, H. Ruder

Abstract

Die Lichtablenkung am Sonnenrand, bei der Sonnenfinsternis von 1919 erstmals beobachtet, war die erste Bestätigung von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie. Heute ist gravitative Lichtablenkung ein aktuelles Thema in Astrophysik und Kosmologie. Beispielsweise spielt sie in Röntgenpulsaren eine entscheidende Rolle bei der Entstehung der Lichtkurven. Wenn andererseits Haloobjekte, Galaxien und Galaxienhaufen als Gravitationslinsen beobachtet werden, liefert dies Hinweise auf die Masseverteilung im Universum. In diesem Beitrag wird die Lichtablenkung im Schwerefeld anhand von Computergraphik illustriert. Röntgenpulsare und Gravitationslinsen werden als Beispiele vorgestellt.

licht.ps.gz (0.6 MB)


Photonenbahn

Riffert, Ruder, Nollert, Hehl [Hrsg]: Relativistic Astrophysics, Vieweg, 1998

Light Deflection Near Neutron Stars

U. Kraus

Abstract

This contribution describes and illustrates light deflection near neutron stars as an example of the significance of general relativity for astrophysics. First, a summary is given of the properties of photon orbits in the Schwarzschild metric, the Schwarzschild metric being a good approximation to the exterior metric of slowly rotating neutron stars. Secondly, it is illustrated how light deflection affects the observation of sources on the surface or close to the surface of a neutron star. Thirdly, it is illustrated that it is imperative to take light deflection into account when interpreting the pulse profiles of accreting X-ray pulsars, because the ratio of neutron star radius to Schwarzschild radius strongly affects the pulse profiles predicted from models of the pulsar's X-ray emission regions.

light.ps.gz (0.2 MB)


Praxis der Naturwissenschaften Physik, 46, 2, 1997

Aussehen relativistisch bewegter Objekte

J. Kern, U. Kraus, B. Lehle, R. Rau, H. Ruder

Abstract

Das Bild eines Objekts wird von den Lichtstrahlen erzeugt, die gleichzeitig in das Auge oder in die Kamera gelangen. Wegen der endlichen Lichtgeschwindigkeit werden diese Lichtstrahlen bei einem ausgedehnten Objekt aber nicht gleichzeitig emittiert. Dies führt bei einem bewegten Objekt zwangsläufig zu einem veränderten Aussehen. Erstaunlicherweise wurden diese Effekte erst über 50 Jahre nach der Aufstellung der Speziellen Relativitätstheorie und fast 300 Jahre nach dem Beweis der Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit korrekt beschrieben. In diesem Beitrag werden die Grundgleichungen zur Berechnung des Bildes eines schnell bewegten Objekts im Rahmen der Speziellen Relativitätstheorie hergeleitet und mit zwei auf dem Computer simulierten Flügen durch das Brandenburger Tor und vorbei an der Erde visualisiert.